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Monday, 22. October 2018  
 
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Fotografieren mit dem Nokia «7 plus» PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von Stephan Gubler   
Tuesday, 09. October 2018

Fotografieren ist eine Kunst – auch mit dem Smartphone

Fast jede und jeder hat ein Kamerahandy und fast jeder knipst ungehemmt drauflos – es kostet ja nichts! Wie man es richtig macht, damit die Bilder einen professionellen Touch haben, lernen wir an der Zürcher Hochschule der Künste.

 

HMD Global, Besitzer und Entwickler von Nokia Smartphones, stellt uns dafür das brandneue Nokia «7 plus» zur Verfügung. Fotograf und Dozent Matthias Bünzli zeigt uns, was sich alles aus dem smarten Handy herausholen lässt, denn das ist eine ganze Menge, denn die Smatphones von heute sind technisch durchaus in der Lage, Bilder für professionelle Anwendungen herzustellen.Die Zutaten sind ja schon einmal vielversprechend. Das die Zeiss Optics Dual-Kamera des Nokia «7 plus» gehört zum momentan besten auf dem Markt. Eingebaut ist sie in ein Aluminiumgehäuse, welches aus einem Block gefräst wurde.

Wer sich die folgenden Fragen oder wenigstens einen Teil davon stellt und beantworten kann, sollte in Zukunft bessere Ergebnisse mit seiner Kamerahandy erzielen:

- Welche Absicht verfolge ich mit meinem Bild?

- Steht das Motiv in Verbindung zu etwas wie meinem Beruf, meiner Firma oder mir als Person?

- Welche ist meine Zielgruppe?

- Gibt es ein Konzept oder agiere ich spontan?

Habe ich ein Bildkonzept?

Instagramer kennen es, das Dilemma. Macht man alle Instas im gleichen Stil? Legt man sich bezüglich Farbe, Sättigung und Helligkeit auf eine Linie fest? Knipst man im Hochformat oder im klassischen Quadrat? Vor allem Blogger und Influencer achten darauf, dass alle Bilder einen ähnlichen Touch aufweisen.

Wie inszeniere, respektive platziere ich das Objekt?

Gibt es eine vorgegebene Situation oder steht es in Zusammenhang mit etwas?

Was ist die Position meines Objekts und wo ist meine Position?

Mögliche Positionen sind frontal von vorne, im 45-Grad-Winkel, von oben (Vogelperspektive) oder leicht von unten (Überhöhung). Zeige ich mein Objekt bildfüllend oder stelle ich es in seinem Umfeld dar, um vielleicht seiner Grösse Ausdruck zu verleihen?

Was für eine Lichtart passt zu meinem Objekt, wie kommt es am besten zur Geltung?

Die Richtung, aus der das Licht kommt, hat einen enormen Einfluss auf die Gestalt und Struktur des Objektes respektive des Bildes. Der Schatten verleiht dem Motiv Struktur und Gestalt.
Tages-, Kunst- oder Blitzlicht? Hartes oder weiches Licht? Mit Schatten oder ohne?



Mit all diesem theoretischen Wissen geht es zum Praxisteil. Das heisst: fast, denn wir müssen uns zuerst noch mit dem Nokia «7 plus» vertraut machen. Matthias Bünzli ermutigt uns, mit manuellen Kameraeinstellungen zu arbeiten. Belichtungszeit, Fokus, Weissabgleich und ISO-Einstellung, also die Lichtempfindlichkeit des Bildsensors, können nach Belieben gewählt werden. Das ist fast wie bei einer Profikamera. Nur die Blende lässt sich bei diesem Gerät nicht einstellen.

Die digitale Nachbearbeitung wird oft und ausgiebig genutzt. Profifotograf Bünzli empfiehlt dafür Adobe «Lightroom Mobile», Adobe «Photoshop Express», «VSCO» oder «Whitagram». Die Fotos auf diesen Seiten sind sämtliche in diesem Kurs entstanden. Sie zeigen, was alles mit einem Smartphone möglich ist und dass für gute Ergebnisse nicht zwingend eine grosse Spiegelreflexkamera nötig ist.


Alle Bilder: So sehen ein paar Resultate aus dem «Museo Storico Alfa Romeo» in Milano mit dem Nokia «7 plus» aus.

Das Obere-Mittelklass-Smartphone Nokia «7 plus» verfügt über ein 6-Zoll-Display und wird mit Android betrieben.


Profifotograf und Dozent Matthias Bünzli zeigt, wie mit dem Nokia 7 plus professionelle Bilder gelingen.

 
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