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Mittwoch, 17. Januar 2018  
 
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«Rilke und Russland» PDF Drucken E-Mail
Kultur & Kunst
Mittwoch, 08. November 2017

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Seit Mitte September ist die Ausstellung «Rilke und Russland» in zwei Teilen in der Schweiz zu sehen. Bundesrat Alain Berset eröffnete die Ausstellung am 13. September 2017 in der Nationalbibliothek in Bern. Die Vernissage im Strauhof Zürich, fand mit der Autorin Ilma Rakusa am 15. September 2017 statt.

An beiden Orten dauert die Ausstellung bis zum 10. Dezember 2017. «Rilke und Russland» ist eine deutsch-russisch-schweizerische Koproduktion. Sie war eine der wirkungsmächtigsten Auslandserfahrungen in der Literaturgeschichte: die Begegnung des europäischen Dichters Rainer Maria Rilke mit Russland und der heutigen Ukraine. Die Reisen mit Lou Andreas-Salomé in den Jahren 1899 und 1900 wurden für den 25-Jährigen zu einem poetischen Erweckungserlebnis. Die Ausstellung «Rilke und Russland» bringt erstmals Zeugnisse dieser legendären Faszination aus internationalen Sammlungen zusammen. Möglich wird dies dank der Zusammen-arbeit des Deutschen Literaturarchivs Marbach (DLA) mit dem Schweizerischen Literaturarchiv der Nationalbibliothek in Bern (SLA), dem Strauhof Zürich und dem Staatlichen Literaturmuseum der Russischen Föderation in Moskau. Die künstlerische Leitung hat Thomas Schmidt (DLA) inne, die Gestaltung der Ausstellung hat das Büro mm+ (Berlin) übernommen.

 
Christa de Carouge PDF Drucken E-Mail
Kultur & Kunst
Mittwoch, 08. November 2017

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18. November 2017 bis Februar 2018

Im November sind die Räume des Kunsthauses Zug wohl in Schwarz anzutreffen: Christa de Carouge ist zu Gast. Die letzte Ausstellung des Jahres widmet sich für einmal dem Textildesign. Retrospektiv fasst die heute über 80-Jährige (geb. 1936 in Basel) erstmals ihr Schaffen in einer Gesamtschau zusammen. Eine Ausgangs-lage, die gleichzeitig Blicke zurück und auch nach vorne verlangt. De Carouge zeigt dem Besucher, was sie aus einer reichen Karriere mitgenommen hat und öffnet auch den Vorhang für eine ganz neue Bühne, für ein grosses Experiment: Sie wird das gesamte Kunsthaus bespielen und mit Stoffen in die reale Architektur des Kunst-hauses intervenieren. «Bitte berühren», wird es da heissen, wenn ihre Tuch-Installationen zum Anfassen, Einkuscheln, Überziehen und Umhängen einladen. «Meine Kleider sind keine Mode», sagt Christa de Carouge. Vielmehr seien sie Wohnraum für die Menschen, die sich in sie einhüllen. Eine Behausung, in der man sich an jedem beliebigen Ort zuhause fühlen könne. Sie sieht zwischen Trägerin und Kleid eine Beziehung, die Trends und Kurzlebigkeiten trotzt. De Carouges künstlerische Anfänge reichen in die 1970er-Jahre zurück, sie hat die Debatte um das hiesige Frauenbild mit ihren Entwürfen begleitet und mitgestaltet. Ihre ersten Arbeiten sind aus dem Gefühl des Aufbruchs entstanden und haben bis heute viel mit Freiheit zu tun. ‹La dame en noir› kleidet nicht nur sich selbst seit rund einem Vierteljahrhundert ausschliesslich in Schwarz. Auch ihre weit gefassten, charakteristischen Entwürfe sind es. Schwarz lenke nicht ab, lasse den Blick frei für Strukturen und Eigenheiten von Textilien, sagt sie.

 
Faszinierende Etrusker PDF Drucken E-Mail
Kultur & Kunst
Mittwoch, 04. Oktober 2017

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Museum zu Allerheiligen – Ausstellung bis 4. Februar 2018

Im Jahr 27 vor Christus wird Etrurien in die römische Verwaltung eingegliedert, und die Etrusker, Begründer der ersten Hochkultur Italiens, verschwinden im Dunkel der Geschichte. Wer mehr über dieses Volk erfahren möchte, kann vom 16. Dezember an die Etruskerausstellung im Schloss Karlsruhe besuchen. Der schnellere Weg zum höchst attraktiven Ziel führt indes nach Schaffhausen ins Museum zu Allerheiligen. Dort wurde am 22. September die Ausstellung «Etrusker. Antike Hochkultur im Schatten Roms» eröffnet. Kurator Werner Rutishauser zeigt hauptsächlich museumseigene Bestände der archäologischen Sammlung Ebnöther. Sie werden mit 40 exzellenten Leihgaben gezielt ergänzt. Der bärtige Satyr oder Flussgott Acheloos zierte als Stirnziegel die Dachtraufe eines etruskischen Heiligtums (rechts, 5. Jh. v. Chr., Sammlung Ebnöther). Das 1895 entstandene Faksimile des Schaffhausers Enrico Wüscher-Becchi (oben, Ny Carlsberg Glyptotek Kopenhagen) führt uns die Etrusker-Nekropole in Tarquinia vor Augen. Seit 2004 zählt sie zum Unesco-Kulturerbe.

www.museumsverein-sh.ch.               

 
Forum Würth Rorschach – Ausstellung bis 3. Februar 2019 PDF Drucken E-Mail
Kultur & Kunst
Dienstag, 12. September 2017

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Menagerie – Tierschau

Die Ausstellung «Menagerie» verschreibt sich den nächsten Verwandten und ältesten Begleitern des Menschen: den Tieren. Auf 600 Quadratmetern begegnen Sie einer weitgefassten Auswahl an Tieren, Fabelwesen und mythologischen Kreaturen aus der Sammlung Würth. Das Sehvergnügen für die ganze Familie widmet sich faszin-ierenden Werken quer durch die jüngere Kunstgeschichte: Pablo Picasso ist ebenso vertreten wie Andy Warhol oder Barry Flanagan und Robert Longo. Wir kommen auf den Hund, weinen dicke Krokodilstränen, schimpfen wie Rohrspatzen, sind arm wie Kirchenmäuse, Hasenfüsse oder Wölfe im Schafspelz, das Ganze wahlweise wieselflink oder im Schneckentempo. Über Jahrhunderte, davon zeugt der Reichtum unseres verbalen Bestiariums, war es für Literatur und Kunst eine kreative Herausforderung, das rätselhafte Verhältnis zwischen Mensch und Tier, die Sonderstellung zwischen Nähe und Ferne, Vertrautheit und Fremdheit, zwischen frappanter Ähnlichkeit und undurchdringlicher Andersheit abzubilden, zu beschreiben, auszuloten oder spielerisch ins Fantastische zu steigern. So änderte sich unsere Vorstellung vom Wesen der Tiere von Epoche zu Epoche. Je deutlicher aber unser Wissen um unsere, auch wissenschaftlich belegbar nahe Verwandtschaft zum Tier Kontur annimmt, desto grösser ist vielerorts die Skepsis gegenüber einer naturgegebenen Hierarchie der Arten und immer mehr Menschen finden in tierethischen Fragen, etwa nach Tierrechten oder der Würde des Tiers, ein Thema.

Mehr Infos unter www.wuerth-haus-rorschach.ch

 
Historisches Museum Bern PDF Drucken E-Mail
Kultur & Kunst
Donnerstag, 29. Juni 2017

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Ausstellung bis am 3. September 2017
Top Secret – Die Freimaurer

Um die Freimaurer ranken sich viele Gerüchte und Geheimnisse: Sie gelten als sehr einflussreich, als Anhänger einer Ersatzreligion, werden oft mit Verschwörungen in Verbindung gebracht und ihre Rituale und Symbole sind geheimnisumwittert. Die Ausstellung befasst sich mit Geschichte und Gegenwart dieser Bruderschaft und bietet ungewohnte Einblicke in ihre fremde Welt. Höhepunkt ist das Erleben eines Rituals im mit originaler Ausstattung nachgebauten Tempel der Berner Freimaurerloge zur Hoffnung.

www.bhm.ch



 

 
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